SWM Superdual 650 T

SWM Superdual 650 T

WTF ist SWM, noch nie davon gehört??? Dann hast du aber etwas verpasst. SWM (SpeedyWorkingMotors), 1971 in Italien gegründet, feierte damals viele Erfolge im Enduro und Motocrosssport. Irgendwann wurden sie von Husqvarna übernommen, die dann von BMW übernommen wurden die dann den Namen Husqvarna an KTM verkauften.

Das Werk in Varese (ITA) kauften Ex-Husqvarna-Chefingenieur Ampelio Macchi, zusammen mit dem größten chinesischen Motorradhersteller Shineray.

Bei der SWM 650 Superdual T handelt es sich um eine “leichte” Einzylinder Reiseenduro mit Einspritzung und 54Ps aus 600ccm, samt 55NM bei 6250U/min.

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Ein Einzylinder bleibt ein Einzylinder.

Wenn man auf ihr sitzt hat das etwas von “back to the roots”, bis auf`s, abschaltbare ABS (hinten) gibts keine Helferlein und die 54PS Maxpower müssen todesverachtend vom Fahrer alleine unter Kontrolle gehalten werden, also Boyz and Girlz, kein Moped für Rider mit schwachen Nerven.

Der Motor will fleißig gedreht werden, aber wenn man brav am Kabel zieht macht das quirlige Ding richtig viel Spaß. Die Radkombination 19″ vorne und 17″ hinten (X-Version 21″ vorn und 19″ hinten) lassen die kleine Italienerin mühelos durch die Kurven flitzen.

Die Brembos arbeiten brav und auch das Fahrwerk gibt sich keine blöße. Vorne ist eine einstellbare 45mm durchmessende Fastace USD Gabel verbaut, hinten werkt ein Sachs Federbein, steht zwar ZF drauf, ZF gehört aber zu Sachs.

Man thront 890mm hoch über dem Asphalt, unter sich das 169kg (trocken) schwere Gerät, zwischen den Schenkeln der 18l fassenden Metalltank. Push the button und der Single bollert aus den 2 Endtöpfen, das es eine Freude ist.  Die überschaubare Leistung schmälert den Fahrspaß in kurvigem Terrain nicht im geringsten, nur Überland und auf der Autobahn macht sich der kurze Radstand mit Pendelbewegungen ab ca. 130km/h bemerkbar.

Die Superdual kommt um einen Spitzenpreis relativ voll ausgestattet daher, ab Werk ist ein Alu-Motorschutz, Zusatzscheinwerfer, Seiten-und Hauptständer und ein Sturzbügel montiert. Wobei man über den gewählten Montageort der Zusatzscheinwerfer fachsimpeln kann, da sie relativ ungeschützt befestigt sind.

 

Wer den Hauptständer halbwegs würdig bedienen will, muss sich das Video bis zum Schluss ansehen, da gibt`s nen Geheimtipp.

Fazit:

Mir hat die Superdual viel Spaß gemacht, sie sieht gut aus, fährt ordentlich und wenn man kein i-tupferl-rider ist, gibts echt nichts auszusetzen.

Mit dem 18l Tank und einem angegebenen Verbrauch von , was i ned, kann aber ned viel sein, kommt man uuuuur weit.

Angenommen ich wäre jetzt mal ein i-tupferl-rider…..

Hauptständerbedienung…. unwürdig

Dem Kollegen der den Gepäckträger schweißt, bitte ein WIG-Schweißgerät kaufen, dann werden auch die Nähte schön.

Sonst wäre mir nichts aufgefallen…. wer noch was zu bemängeln hat, Mail an mich, ich schreibts auf einen Zettel und werfe den dann weg.

In Niederösterreich gibt`s das Teil hier zu erwerben: SWM Dealer

 

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