Bosnia Rally 2019

Rallyfeeling für jeden…… 

…..der Rallyspaß für Anfänger…

Von 22.7.2019 bis 27.7.2019 fand in der Nähe von Kupres (BIH) die Bosnia Rally 2019 statt.

In 4 Tagen ging es Rund 1200km durch das wunderschöne bosnische Outback.

Wenn ich Outback schreibe, meine ich Outback…. da ist viel….sehr viel….. Landschaft…..Wiesen, Berge, Täler, Steine, Geröll, Felsen, Erde….

 

 

Hatte ich die Steine und das Geröll schon erwähnt. Davon gibt’s ne Menge….überall….ganz, ganz viel.

Die Bosnia Rally ist keine Rally im eigentlichen Sinn. Sie weist zwar alle Attribute einer “echten” Rally auf, es gibt einen Vorstart, einen Start, Medicalteams, Checkpoints, GPS Tracker usw. 

ABER….es gibt keine Zeitnehmung.

Die Bosnia Rally ist quasi ein Rally Trainingscamp, bei der man das Navigieren per Roadbook und/oder GPS trainieren kann.

Tagesetappen von 200-400 km und ca. 80% auf unbefestigten Straßen….und ja, unbefestigt ist UNBEFESTIGT, fordern von uns Anfängern auch mit der “einfacheren” GPS Navigation viel Aufmerksamkeit.

Jeden Abend gibt es ein Briefing aller Teilnehmer bei der das Roadbook besprochen wird.

Dabei wird auf Gefahrenstellen und “Lighttracks” hingewiesen.

Die “Lighttracks” sind Streckenabschnitte die entweder, für Anfänger und Bigenduros gefahren werden müssen da diese zu Schwierig bzw. zu Gefährlich sind. 

Oder Abschnitte welche die Strecke einfach abkürzen und so die Tageskilometerleistung verringern, falls man am 3. oder 4. Tag schon etwas unter “Schotterüberschuss” leidet.

 

Im Durchschnitt sind wir jeden Tag 8 Stunden unterwegs…. wohl gemerkt mit einem Tankstop und 2-3 Kaffeestops pro Tag. 

Man sollte das nicht unterschätzen, am ersten Tag war das stehend Fahren natürlich kein Problem, am 2. schmerzten die Oberschenkel und Füße schon etwas und ich versuchte, hin und wieder im sitzen zu fahren, was aber, aufgrund der vielen Kurven und damit verbundener Traktionsprobleme nur schwer und relativ kurz möglich war.

 

Die Streckenführung würde ich als “anspruchsvoll” Beschreiben.

Aufgeteilt auf die Tagesetappen sind wir zwar viel auf  Feld bzw. Schotterwegen unterwegs, die fahrtechnisch nicht wirklich herausfordernd sind.

Allerdings gibt es einige Streckenabschnitte die sehr steil, geröllig und von tiefen Furchen durchzogen sind. 

Wenn man schon einige 100km in den Knochen hat, die Sonne mit 40 Grädern oder mehr auf den Körper brennt und einem der V2 der KTM die Männlichkeit weichkocht, dann können diese Teilstücke dennoch zu einer Mammutaufgabe werden.

Und nein, ich spreche hier nicht von einem der Lighttracks…..auch auf der “normalen” Strecke gibt es knackige Passagen.

Mein persönliches Fazit:

Bosnia Rally…..sehr geil.

Tolles Land, super Strecken, perfekte Organisation.

Von Zart bis Hart für jeden etwas dabei.

Eine super Gelegenheit für alle diejenigen, die gerne abseits befestigter Wege unterwegs sind, etwas “Rallyluft” schnuppern wollen, aber beim pflügen durch die Botanik keinen Zeitdruck brauchen.

P.S. Es gab einige Teilnehmer die pro Tag nur 100km gefahren sind und es sich dann im Hotelpool oder an der Bar gemütlich gemacht haben, was ja auch OK ist, es ist schließlich Urlaub und kein Rennen.

P.P.S. Es gab auch einige Teilnehmer die während der Tour “illegal” nach Bosnien einreisen wollten….aber das ist eine andere Geschichte….

http://bosnia-rally.com/

 

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